GrenZen

4 the 3rd 2 avoid the 4th

Dank

Liebe Angela!


So dürfen wir Dich ansprechen.

Denn obwohl Du keine eigenen Kinder hast, bist Du Mutter.

Unsere Mutter. Nationalmutter.

16 Jahr Kanzlerschaft haben uns zusammengeschweißt.

Haben unser Land gestärkt. Und Europa, ja die Welt sicherer gemacht.

Eine Erfolgsgeschichte – für Dich und unser Land…

Die beinahe nicht stattgefunden hätte…

Und die auch unterwegs hätte scheitern können…

Vielleicht hättest Du sogar Ruhm ernten können, wie einst Mahatma Gandhi oder Einstein als Person of the Year…

Ob Menschen Geschichte machen oder die Umstände dafür sorgendas dann passiert – egal wer

llige Abkehr von ihrer bisherigen Atom- bzw. Energiepolitik: Zunächst verkündete die Bundesregierung ein dreimonatiges Atom-Moratorium für die sieben ältesten deutschen Atomkraftwerke sowie für das Kernkraftwerk Krümmel; kurz darauf setzte sie zwei Expertenkommissionen ein, um ihren beschleunigten Atomausstieg zu rechtfertigen bzw. legitimieren.

nnere Sicherheit

In einem von der CSU in Auftrag gegebenen Gutachten vom Januar 2016 stellte der Jurist und ehemalige Bundesverfassungsrichter Udo Di Fabio die These auf, die Bundesregierung breche mit ihrer Weigerung, die Landesgrenzen umfassend zu kontrollieren, die Verfassung. Die Staatsgrenzen seien „die tragenden Wände der Demokratien“. Der wenngleich schwierigen Aufgabe, sie zu schützen, könne sich keine Regierung entziehen.[169] Dieses Gutachten für die CSU wurde von anderen Verfassungsexperten als „juristisch dürftig“ kritisiert. Dabei wurde auch darauf hingewiesen, dass die CSU selbst das Gutachten als mangelhaft einschätzen dürfte und es daher nie für eine Klage verwenden würde, was auch nicht geschah.[170] Aktive Verfassungsrichter teilen di Fabios Einschätzung ebenfalls nicht.[171] Der Europäische Gerichtshof bestätigte die Rechtmäßigkeit des Handelns der Kanzlerin ausdrücklich. Dieses Urteil wurde letztlich auch von der CSU gelobt.[172]

Asylpolitik

In der Flüchtlingskrise 2015 fand Merkels Entscheidung vom 4. September 2015, in Absprache mit den Regierungschefs von Österreich und Ungarn den an der österreichisch-ungarischen Grenze und in Budapest festsitzenden Flüchtlingen vor allem aus Syrien und Afghanistan die Einreise nach Deutschland ohne Registrierung durch Ungarn zu gestatten,[213][214][215] großes Echo in den Medien und der Öffentlichkeit innerhalb und außerhalb Deutschlands.

Zugleich unterstrich Merkel die Bedeutung einer einheitlichen europäischen Flüchtlings- und Asylpolitik. Zu den erklärten Eckpunkten ihrer Asyl-Politik gehören eine hohe Priorität für die Integration von Anfang an, schnellere Asylverfahren mit beschleunigter Abschiebung von allein aus wirtschaftlicher Not kommenden Menschen, klare Regeln und keine Toleranz für Parallelgesellschaften und eine konsequente Verfolgung fremdenfeindlicher Angriffe.[216] Sie äußerte: „Wenn Europa in der Flüchtlingsfrage versagt, dann ginge ein entscheidender Gründungsimpuls eines geeinten Europas verloren. Nämlich die enge Verbindung mit den universellen Menschenrechten, die Europa von Anfang an bestimmt hat und die auch weiter gelten muss.“[217] Zudem vertritt sie den Standpunkt, dass der aktuelle Zustrom der Migranten „mehr Chancen als Risiken“ für Deutschland biete, wenn die Integration gelinge.[218] In einem Interview sagte sie am 11. September 2015 unter anderem: „Das Grundrecht auf Asyl für politisch Verfolgte kennt keine Obergrenze; das gilt auch für die Flüchtlinge, die aus der Hölle eines Bürgerkriegs zu uns kommen.“[219] Großes Medienecho[220] fand ihr Satz:

„Wenn wir jetzt anfangen, uns noch entschuldigen zu müssen dafür, dass wir in Notsituationen ein freundliches Gesicht zeigen, dann ist das nicht mein Land.“[221]

Angesichts der großen Anzahl von Flüchtlingen erreichte aber die Zustimmung der Bundesbürger für Merkel im Oktober 2015 einen Tiefpunkt. Mit der Arbeit der Bundeskanzlerin waren laut ARD-Deutschlandtrend nur noch 54 Prozent der Befragten zufrieden, das waren neun Prozent weniger als im Vormonat, zudem handelte es sich um den schlechtesten Wert seit Dezember 2011.[222]

In einer CDU/CSU-Fraktionssitzung, in der Merkel drei Stunden lang mit Kritik aus der Fraktion konfrontiert wurde, sagte sie:

„Ist mir egal, ob ich schuld am Zustrom der Flüchtlinge bin, nun sind sie halt da.“[223]


Außerdem wurde Merkels Flüchtlingspolitik von verschiedenen Intellektuellen wie beispielsweise dem Althistoriker Alexander Demandt, dem Philosophen Peter Sloterdijk oder der Schriftstellerin Monika Maron kritisiert.[229][230][231] Der Historiker Jörg Baberowski bemängelte sowohl Merkels Flüchtlingspolitik als auch die Versuche, Kritiker in eine „dunkeldeutsche“ Ecke zu verbannen.[232] Der Entwicklungsökonom Paul Collier sieht zum Beispiel eine Politik der offenen Grenzen grundsätzlich als ethisch verwerflich an, weil sie den Menschen eine Art russisches Roulette aufnötige: Sie kommen über das Mittelmeer und müssen hoffen, dass ihr Boot nicht untergehe, ehe sie von Hilfsschiffen aufgenommen werden.[233] Andererseits lobten viele Intellektuelle Merkels Flüchtlingspolitik, etwa in einem offenen Brief an die WELT.[234] Der Politikwissenschaftler Herfried Münkler konstatierte, Merkel habe durch die Aufnahme von Flüchtlingen „Europa gerettet“, da Druck von kleineren Staaten genommen worden sei.[235]

In der New York Times warnte Ross Douthat vor der demographischen Auswirkung angesichts einer millionenfachen Zuwanderung mehrheitlich junger Männer, warf Merkel eine „edelgesinnte Verrücktheit“ vor und forderte sie zum Rücktritt auf.[236] Auf der anderen Seite wählte die Zeitschrift Time Merkel zur Person des Jahres 2015 für ihre Haltung in der Flüchtlingskrise sowie ihre Rolle in der Ukraine-Krise.[237]

Im Januar 2016 schränkte Merkel bei einer Landesvertreterversammlung der CDU in Neubrandenburg ein, dass sie von den meisten Flüchtlingen erwarte, dass diese „wenn wieder Frieden in Syrien ist, wenn der IS im Irak besiegt ist, sie mit dem Wissen, das sie bei uns erworben haben, wieder in ihre Heimat zurückkehren.“ Nur ein geringer Teil habe Anspruch auf klassisches Asyl, die meisten Flüchtlinge genössen nur einen zeitweiligen Schutz durch die Genfer Flüchtlingskonvention.[238]

Chrono

Von der Wendezeit zur Zeitenwende

In einer Rede vom 20. November 2004 äußerte sich Angela Merkel mit den Worten „Die multikulturelle Gesellschaft ist gescheitert“ zur innenpolitischen Lage Deutschlands im Hinblick auf die Integrationsproblematik der muslimischen (vorwiegend türkischen) Bevölkerung. Dabei brachte sie erneut den Begriff der deutschen Leitkultur in die Diskussion und kritisierte vor allem den aus ihrer Sicht mangelnden Integrationswillen der Muslime.

Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) stieß im Frühjahr 2010 eine Debatte zu einer Bundeswehrreform an, die eine maximale Truppenstärke von 185.000 Soldaten vorsah. Trotz großer Bedenken gaben CDU und CSU auf Parteitagen im Herbst 2010 eine breite Zustimmung. Der Deutsche Bundestag beschloss am 24. März 2011 mit den Stimmen der Union, FDP, SPD und der Grünen die Aussetzung der seit 55 Jahren bestehenden Wehrpflicht, so dass die Bundeswehr ab dem 1. Juli 2011 eine Berufsarmee wurde (auch „Freiwilligenarmee“ genannt).[79]

Von einer „existenziellen Bewährungsprobe für Europa“ hat Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel (CDU) am Mittwoch, 19. Mai 2010, im Bundestag gesprochen. In ihrer Regierungserklärung zu Maßnahmen zur Stabilisierung des Euro sagte Merkel: „Scheitert der Euro, dann scheitert Europa.“ Die geplanten Maßnahmen bezeichnete sie als „alternativlos“. Um die Stabilität des Euro zu gewährleisten, solle ein Schutzschirm für notleidende Euro-Länder im Umfang von bis zu 750 Milliarden Euro gespannt werden. Davon kommen 60 Milliarden Euro von der Europäischen Union, 440 Milliarden Euro von den Euro-Staaten und rund die Hälfte dieses Anteils kommen noch einmal vom Internationalen Währungsfonds (IWF). Der Haushaltsausschuss hat am gleichen Tag dazu eine Beschlussempfehlung vorgelegt (

Energiepolitische Wende

Am 28. Oktober 2010 verlängerte die Bundesregierung die Laufzeiten aller 17 damals aktiven deutschen Atomkraftwerke („Ausstieg aus dem Ausstieg“) und annullierte damit den sogenannten Atomkonsens (2000/2002) der rot-grünen Regierung Schröder. Die sieben vor 1980 in Betrieb gegangenen deutschen Atomkraftwerke erhielten Strommengen für zusätzliche acht Betriebsjahre, bei den übrigen zehn sollte sich die Laufzeit um 14 Jahre verlängern.[82] Damit setzte die Union einen Punkt ihres Wahlprogrammes um.[83]

Angela Merkel auf dem Kongress der Europäischen Volkspartei (2012)

Wenige Tage nach dem Beginn der Nuklearkatastrophe von Fukushima in Japan vollzog Merkel im März 2011 jedoch eine völlige Abkehr von ihrer bisherigen Atom- bzw. Energiepolitik: Zunächst verkündete die Bundesregierung ein dreimonatiges Atom-Moratorium für die sieben ältesten deutschen Atomkraftwerke sowie für das Kernkraftwerk Krümmel; kurz darauf setzte sie zwei Expertenkommissionen ein, um ihren beschleunigten Atomausstieg zu rechtfertigen bzw. legitimieren.

nnere Sicherheit

In einem von der CSU in Auftrag gegebenen Gutachten vom Januar 2016 stellte der Jurist und ehemalige Bundesverfassungsrichter Udo Di Fabio die These auf, die Bundesregierung breche mit ihrer Weigerung, die Landesgrenzen umfassend zu kontrollieren, die Verfassung. Die Staatsgrenzen seien „die tragenden Wände der Demokratien“. Der wenngleich schwierigen Aufgabe, sie zu schützen, könne sich keine Regierung entziehen.[169] Dieses Gutachten für die CSU wurde von anderen Verfassungsexperten als „juristisch dürftig“ kritisiert. Dabei wurde auch darauf hingewiesen, dass die CSU selbst das Gutachten als mangelhaft einschätzen dürfte und es daher nie für eine Klage verwenden würde, was auch nicht geschah.[170] Aktive Verfassungsrichter teilen di Fabios Einschätzung ebenfalls nicht.[171] Der Europäische Gerichtshof bestätigte die Rechtmäßigkeit des Handelns der Kanzlerin ausdrücklich. Dieses Urteil wurde letztlich auch von der CSU gelobt.[172]

Asylpolitik

In der Flüchtlingskrise 2015 fand Merkels Entscheidung vom 4. September 2015, in Absprache mit den Regierungschefs von Österreich und Ungarn den an der österreichisch-ungarischen Grenze und in Budapest festsitzenden Flüchtlingen vor allem aus Syrien und Afghanistan die Einreise nach Deutschland ohne Registrierung durch Ungarn zu gestatten,[213][214][215] großes Echo in den Medien und der Öffentlichkeit innerhalb und außerhalb Deutschlands.

Zugleich unterstrich Merkel die Bedeutung einer einheitlichen europäischen Flüchtlings- und Asylpolitik. Zu den erklärten Eckpunkten ihrer Asyl-Politik gehören eine hohe Priorität für die Integration von Anfang an, schnellere Asylverfahren mit beschleunigter Abschiebung von allein aus wirtschaftlicher Not kommenden Menschen, klare Regeln und keine Toleranz für Parallelgesellschaften und eine konsequente Verfolgung fremdenfeindlicher Angriffe.[216] Sie äußerte: „Wenn Europa in der Flüchtlingsfrage versagt, dann ginge ein entscheidender Gründungsimpuls eines geeinten Europas verloren. Nämlich die enge Verbindung mit den universellen Menschenrechten, die Europa von Anfang an bestimmt hat und die auch weiter gelten muss.“[217] Zudem vertritt sie den Standpunkt, dass der aktuelle Zustrom der Migranten „mehr Chancen als Risiken“ für Deutschland biete, wenn die Integration gelinge.[218] In einem Interview sagte sie am 11. September 2015 unter anderem: „Das Grundrecht auf Asyl für politisch Verfolgte kennt keine Obergrenze; das gilt auch für die Flüchtlinge, die aus der Hölle eines Bürgerkriegs zu uns kommen.“[219] Großes Medienecho[220] fand ihr Satz:

„Wenn wir jetzt anfangen, uns noch entschuldigen zu müssen dafür, dass wir in Notsituationen ein freundliches Gesicht zeigen, dann ist das nicht mein Land.“[221]

Angesichts der großen Anzahl von Flüchtlingen erreichte aber die Zustimmung der Bundesbürger für Merkel im Oktober 2015 einen Tiefpunkt. Mit der Arbeit der Bundeskanzlerin waren laut ARD-Deutschlandtrend nur noch 54 Prozent der Befragten zufrieden, das waren neun Prozent weniger als im Vormonat, zudem handelte es sich um den schlechtesten Wert seit Dezember 2011.[222]

In einer CDU/CSU-Fraktionssitzung, in der Merkel drei Stunden lang mit Kritik aus der Fraktion konfrontiert wurde, sagte sie:

„Ist mir egal, ob ich schuld am Zustrom der Flüchtlinge bin, nun sind sie halt da.“[223]


Außerdem wurde Merkels Flüchtlingspolitik von verschiedenen Intellektuellen wie beispielsweise dem Althistoriker Alexander Demandt, dem Philosophen Peter Sloterdijk oder der Schriftstellerin Monika Maron kritisiert.[229][230][231] Der Historiker Jörg Baberowski bemängelte sowohl Merkels Flüchtlingspolitik als auch die Versuche, Kritiker in eine „dunkeldeutsche“ Ecke zu verbannen.[232] Der Entwicklungsökonom Paul Collier sieht zum Beispiel eine Politik der offenen Grenzen grundsätzlich als ethisch verwerflich an, weil sie den Menschen eine Art russisches Roulette aufnötige: Sie kommen über das Mittelmeer und müssen hoffen, dass ihr Boot nicht untergehe, ehe sie von Hilfsschiffen aufgenommen werden.[233] Andererseits lobten viele Intellektuelle Merkels Flüchtlingspolitik, etwa in einem offenen Brief an die WELT.[234] Der Politikwissenschaftler Herfried Münkler konstatierte, Merkel habe durch die Aufnahme von Flüchtlingen „Europa gerettet“, da Druck von kleineren Staaten genommen worden sei.[235]

In der New York Times warnte Ross Douthat vor der demographischen Auswirkung angesichts einer millionenfachen Zuwanderung mehrheitlich junger Männer, warf Merkel eine „edelgesinnte Verrücktheit“ vor und forderte sie zum Rücktritt auf.[236] Auf der anderen Seite wählte die Zeitschrift Time Merkel zur Person des Jahres 2015 für ihre Haltung in der Flüchtlingskrise sowie ihre Rolle in der Ukraine-Krise.[237]

Im Januar 2016 schränkte Merkel bei einer Landesvertreterversammlung der CDU in Neubrandenburg ein, dass sie von den meisten Flüchtlingen erwarte, dass diese „wenn wieder Frieden in Syrien ist, wenn der IS im Irak besiegt ist, sie mit dem Wissen, das sie bei uns erworben haben, wieder in ihre Heimat zurückkehren.“ Nur ein geringer Teil habe Anspruch auf klassisches Asyl, die meisten Flüchtlinge genössen nur einen zeitweiligen Schutz durch die Genfer Flüchtlingskonvention.[238]

Russland

Nachdem auf den russischen Oppositionsführer Alexei Nawalny am 20. August 2020 ein Giftanschlag verübt worden war, forderte die von ihr geführte Bundesregierung eine Stellungnahme der russischen Regierung sowie Präsident Wladimir Putins.[253] Die Sanktionen „gegen russische Beteiligte, die aufgrund ihrer offiziellen Funktion als verantwortlich für dieses Verbrechen und den Bruch internationaler Rechtsnormen gelten, sowie auf eine Einrichtung, die in das Nowitschok-Programm eingebunden ist“, erließ die EU auf Betreiben der Regierungen von Deutschland und Frankreich.[254] Im Juni 2022, sechs Monate nach ihrem Abschied aus dem Kanzleramt, wies sie den Vorwurf zurück, eine Appeasement-Politik gegenüber Moskau betrieben zu haben. Sie nannte verschiedene Gründe, warum sie sich nicht für Fehler in der Russland-Politik zu entschuldigen habe.[255][256] Diese Position bekräftigte sie bei verschiedenen Gelegenheiten[257], auch gegen Kritik aus ihrem ehemaligen politischen Umfeld.[258]

Bingener und Wehner urteilen in ihrem Buch Die Moskau-Connection, dass Merkel „keine grundsätzliche Sympathie“ für Putin gehabt habe. Aber sie habe ihn verstehen wollen und ihn oft getroffen, in der Hoffnung, Schlimmeres zu verhindern. Wegen ihrer Biografie habe sie eine emotionale Bindung zu Russland (nicht zu Putin). Vielleicht habe diese Emotionalität dafür gesorgt, dass sie als Kanzlerin nicht entschieden Härte in der Russlandpolitik gezeigt habe.[259

Ukraine

Siehe auch: Russisch-Ukrainischer Krieg#Deutschland

Angela Merkel, der ukrainische Präsident Petro Poroschenko und der russische Präsident Wladimir Putin am 6. Juni 2014 in der Normandie (auf Einladung des französischen Präsidenten François Hollande) bei der Erinnerungsfeier des „D-days“

Merkel engagierte sich im Rahmen des sogenannten Normandie-Formats „Merkel-Hollande-Poroschenko-Putin“ mehrmals stundenlang bei der Konfliktlösung zwischen den ukrainischen und russischen Verbänden im Donbass, besonders beim Zustandekommen zweier Waffenstillstandsabkommen in der belarussischen Hauptstadt Minsk (siehe auch Minsk II). Dies war Teil einer ausgleichsorientierten Herangehensweise, die nach Beginn der Invasion der Ukraine von Andreas Heinemann-Grüder als gescheiterte „Beschwichtigungspolitik“ kritisiert wurde: Merkel habe sich trotz Kenntnis Putins bewusst gegen Waffenlieferungen an die Ukraine und ihre militärische Stärkung entschieden, da sie davon ausgegangen sei, dass Russland sowieso militärisch überlegen sei und nicht „provoziert“ werden dürfe, die Souveränität der Ukraine, über ihr eigenes Schicksal zu bestimmen, habe sie gering geachtet. Sie habe ohne strategische Weitsicht und Planung gehandelt.[248] Andreas Rödder warf ihr vor, Putin unterschätzt und ihm gegenüber eine „Appeasement-Politik“ im Stile Neville Chamberlains betrieben zu haben[249]. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und der polnische Regierungschef Mateusz Morawiecki machten nach Invasionsbeginn 2022 Merkel schwere Vorwürfe, ihre Politik der Zugeständnisse gegenüber Russland hätte zu den Massakern von Butscha und der auf Rohstoffverkäufen basierenden Stärke Russlands geführt.[250] Merkel nahm die in der Öffentlichkeit lautgewordene Kritik nicht an, das von ihr verhandelte Minsker Abkommen habe der Ukraine Zeit gegeben, militärisch stärker zu werden und ein Ende des Baus der Pipeline Nordstream II hätte „aus meiner Sicht das Klima mit Russland gefährlich verschlechtert“. Dazu sei Gas aus anderen Quellen deutlich teurer gewesen und sein Bezug hätte die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands gefährdet.[251] Sie werde sich nicht für ihre diplomatischen Bemühungen entschuldigen, auch wenn diese fehlgeschlagen seien

Es ist unappetitlich. Mehr noch als in manchen Feuchtgebieten.

Wir stecken in der Scheiße. Ziemlich tief. Schwer zu sagen, wie tief genau.

Jedenfalls so weit, daß unsere Fähigkeit eingeschränkt ist, souverän zu agieren.

Die Ursache?

Ein plötzliches Wendemanöver der Geschichte, das brachial und unvorhersehbar zuschlägt wie der Meteoriteneinschlag am Ende des Paläozoikums?

Oder Ist auf einmal der Hauptabwasserkanal geplatzt und hat uns mit Fäkalien überschwemmt?

Nein, es ist viel schlimmer.

Wir sind das Problem.

Haben die Orientierung verloren.

Sind immer wieder falsch abgebogen. Und haben es nicht gemerkt. Wollten es nicht merken.

Unser Navigationssystem funktioniert nicht. Ist verdriftet.

Durch kollektive Realitätverweigerung: Wunsch hat Wirklichkeit ersetzt. Feedback zur Rekalibrierung wird ignoriert.

Wer nicht weiß, wo er ist, kommt schlecht dort hin, wo er sein möchte.

Das Wohin braucht korrekte Prioritäten, um als Orientierung zu dienen.

Ziele werden nur erreicht, wenn die verfügbaren Möglichkeiten – Ressourcen – realistisch eingeschätzt und effizient genutzt werden.

Gute Absichten und Dogmatik kaschieren Verschwendung und trüben den Blick auf das Mögliche und Sinnvolle.

Wer behauptet, sich nicht zu verfahren, bewegt sich nicht, ist dumm oder ein Lügner.

Zukunft haben wir durch Bewegung, Veränderung, Entwicklung.

Bewegung, Veränderung, Entwicklung bedeutet, sich einzulassen auf die unendliche Wiederholung von Versuch und Irrtum.

Das mag anstrengend klingen, ist aber inspirierend, innovativ und – im Gegensatz zu gelegentlichen Fehlbenutzung dieses Begriffes – alternativlos.
Stattdessen in der Vergangenheit zu verharren, um den Besitzstand wahren, bewirkt das Gegenteil: seine Gefährdung.

………

Fehler sind unvermeidlich können wir lernen. Aber nur, wenn wir sie als Chance begreifen, Prozesse und Strukturen zu verbessern.

Und nicht, indem wir sie vertuschen. Manchmal dauert es lange, bis sich das Abbiegen in die falsche Richtung bemerkbar macht. Diese Totzeit und auch Überlagerungen erschweren es, richtig zu verstehen, warum etwas passiert: also den Zusammenhang zwischen Ursachen und Wirkungen zu erkennen.

Manche Akteure kennen diese Totzeiten ziemlich genau und nutzen sie für ihre Interessen, indem eigentlich notwendige Entscheidungen

Rolle… Aufklärung…. Infantilität …. Verantwortung… Disruption…. Desintermediarisierung… Kompetenz…. Modellbildung.. Systemverständnis… Komplexität… Interessen... Risiko… Unsicherheit…. Alternativen… Redundanz….

Zurück zur Scheiße…

kollektive Substitution dessen, was ist durch das, was ge

selbstverschuldetes Unvermögen, Realität so wahrzunehmen, wie sie ist und daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen für die Gestaltung von Zukunft

_____

– Bilder: bei den Fischern… Händeherz… bei Putin mit Hund…

Hypothesen


  • konsumieren oder produzieren

    consume or create


  • Identität und …..

    AnonymitätVertrauen Was ist I? Beschäftigung tabuisieren…. I. passiert einfach…. darf nicht beschrieben oder gestaltet werden Merkel: jetzt sind sie da…


  • Grenzen des Wachstums


  • Last-Reduzierung

    load shedding


  • Lasten-Ausgleich


  • Grenzen und Passagen


  • Katalysatoren und Inhibitoren


  • Dysfunktionale Provinzialität

    Es funktioniert nicht – und wir wollen auch nicht von Anderen lernen


  • Window of opportunity

    Zeitraum der Möglichkeit


  • Verzwergung und Grössenwahn

    wenn Feiglinge ganz mutig werden und behaupten, sie müssten jetzt ganz schnell mit unserem Geld die Welt retten, und das sei – wirklich – alternativlos


  • Window of opportunity

    Zeitraum der Möglichkeit


  • Superposition

    Überlagerung


  • Unwissenheit und Naivität

    unendlich Weiten… wir schreiben das Jahr… Unwissenheit ist etwas, dass die Menschheitsgeschichte begleitet. Das fehlende Wissen ist ein Vakuum, dass durch Spekulation gefüllt wirdund Mythen, Kulte, Religionen entstehen liess. Unwissenheit der Mehrheit bot der privilegierten Minderheit GelegenheitMacht auszuüben Durch Ausnutzung ihres Wissensvorsprungs, so klein er auch war. 300 Jahre nach Kant…. Bedrohung Spionage Aggression >moral […]


  • Gewinnen & Verlieren


  • Wertschöpfung

    value creation


  • Hyper

    Trans- Poly- Extra- ……


  • 3. Planet


  • Inszenierung


  • Diesmal ist Alles anders

    Eczeptionality


  • Statik & Dynamik


  • Dialektik


  • Fluid

    Aggregatzustand… Stand… Orientierung… Alles fliesst… Navigation… fest… Struktur… Stabilität… Dialektik


  • Universum

    Das Unversum – unter besonderer Berücksichtigung von Allem


  • Natur


  • Survival of the fittest

    Selektion


  • Wandel

    Change


  • Anonymität


  • Leviathan


  • Individuum


  • Staat

    Brauchen wir das? Fundamental hinterfragen ist…. Warum … Staatsraison… Geschichte


  • Moral Hazard

    Fehlanreiz


  • Shoring

    Off- Re-


  • Antizipation


  • Orientierung – Werte vs Interessen


  • New Economic Theory

    Goldesel


  • Progressiv


  • Sicherheit

    Nichts ist sicher – Alles ist relativ Was ist gemeint? Gewissheit oder Schutz vor Bedrohungen


  • Alt-Lasten


  • Ende der Geschichte


  • Man vs Machine


  • Verortung

    Identität


  • Navigation

    Wissen wo und wohin Ziemlich wichtig heute – aber auch früher Die indigenen Bewohner Nordamerika wurde schon vor über einem halben Jahrtausend infolge von Navigationsproblemen auf einem anderen (Sub-)Kontinent verortet, wohl ein Fall von Inkompetenz und > target fixation Die damals gewählte Bezeichnung ist allerdings heute nicht aus geographischen Gründen unerwünscht. Orientierung verlieren – Referenzsystem […]


  • Fenster

    Der persönliche Blick auf das Leben, Systemausschnitt, Reframing


  • Adam & Eva

    Erbsünde… Heilsversprechen… Unmündigkeit….. Aufklärung


  • Immanuel Kant


  • Tugend und Terror

    Die Legitimation des TerrorsWie es dazu kam, dass Robespierre als radikaler Verfechter der Aufklärung und der Theorien des Philosophen Jean-Jacques Rousseau zum Tyrannen wurde, ist auch unter Historikern noch umstritten. Während die einen auf psychologische Gründe setzen und Robespierre als von Verschwörungstheorien Getriebenen sehen, verweisen andere darauf, dass der von ihm betriebene Terror schon in […]


  • Konsum und Kompetenz


  • Trieb und Sublimierung


  • Produkt – Struktur – Prozeß


  • Flucht


  • Vernetzung


  • Wir müssen Alles tun…

    ..um den Planeten zu retten.. ..um jedes Menschenleben zu retten… ..um den Frieden zu erhalten… Aufgabe der Selbstbestimmung und Freiheit? …um eine unmittelbare akute Bedrohung abzuwenden All in… Strategie eines Spielers… und noch dazu eine sehr gewagte… va banque….. kann man machen als Spieler…. aber nicht als Staat (Rolle) Wer behauptet, wir müssten ALLES tun, […]


  • LeverAge

    Das Zeitalter des Hebels… Lever… Hebel… Werkzeug… wie alle Werkzeuge potentiell hilfreich aber auch gefährlich gilt auch für renegade people… oder Spekulanten.. Blasen…


  • Wirtschaft

    Volks- Witz….


  • Demokratie


  • Ideologie


  • Weltretter


  • Steiger


  • Machiavelli

    ist wundervoll, weil er zeigt, wie Macht missbraucht wird… Ist Machiavelli das Problem oder die Strategien, die er beschreibt? Die Beschäftigung mit diesen Strategien zu tabuisieren, ist eine Option. Die andere Option ist, sich mit ihnen auseinanderzusetzen. Um robuste Strukturen zu schaffen, die sie entlarven und verhindern. Welche Variante sollten wir wählen? Machiavelli man muss […]


  • Clausewitz

    Vom Kriege


  • Morgenthau


  • Disruption

    Nutzung von Werkzeugen… > Leverage Erfindung des Rades… ‘Nutzung des Feuers… Mecnanisierung.. > ManufakturenIndustrialisierung.. Entwicklung von Kraft-Maschinen… Elektrifizierung… elektrische Vernetzung Nutzung von regen aber auch NuklearenergieDigitalisierung… elektronische Vernetzung Künstliche Intelligenz > Robotik Effizienzsteigerung > Erhöhung des Wirkungsgrads / Nebeneffekte sozial Biosphäre man kann auf die Nutzung von D. bekämpfen, verzichten oder sie hinauszögern aber das […]


  • Transformation


  • Trauen


  • Goldesel


  • Normalität

    verpönt > Gausssche Normalverteilung >Normalität >Stabilität > mit dem Focus der Wahrnehmung auf dem Nicht Normalen geht einher eine Allokation der Ressourcen (nicht nur unserer Aufmerksamkeit) und der Wertschätzung, die destabilisierend wirkt. wie langweilig…. geringschätzen…. wie Stabilität… bis sie nicht mehr da ist..


  • Parasit


  • Werte


  • Abschreckung

    SchutzStrategie für StabilitätTechnik zur Vermeidung eines Angriffs


  • Grenzung

    Aus- Ein- Ab- Aus-


  • Schrecken


  • Kostenlos


  • Potemkin

    Was ist Potemkisierung? Wesen, Vorteile, Gefahr…. Alternativen Fake… But what is Fake? De-Potemkisierung in…. Management, Politik, Sein…. Authentisch sein… sich “ehrlich machen”… der non Potemkin Ansatz bedeutet nicht, andere blosszustellen – aber er bedeutet ehrlich zu sein… Fiktionalisierung Entkopplung kein Feedback, kein Lernen… keine Entwicklung


  • Systemrelevant

    erst mal “das System” verstehen…. Vermeidnung von Systemrelevanz


  • To big to fail


  • Das System


  • Unsicherheit

    Management in Zeiten der Unsicherheit… Sicherheit Gewissheit suggerieren > Potemkin Rollen Staat Unternehmen Individuen


  • Was ist wirklich wichtig?


  • Ökonomie

    It´s the economy – stupid.Ökonomie der Aufmerksamkeit. Wir amüsieren uns zu Tode…


  • The need for speed

    Pace of Innovation – The Ultimate Competitive Advantage https://www.viima.com/blog/pace-of-innovation Prokrastination… Superposition… Fehlallokation von Ressourcen… Potemkisierung… Wie wäre es mal mit was Positivem? …. Ankommen in der Realität… Und Beschleunigung…. früher big fish eats small fish jetzt fast fish eats slow fish being big is not an advantage it is a burden


  • ,

    Was kann sein?

    Das ist hier die Frage


  • ,

    Datenschutz

    Das ist hier die Frage


  • Intelligenz

    künstliche Intelligenz natürliche Internet > Erweiterung des Kommunikations- und Erfahrungsraums nicht alternativ sondern ergänzend augmentierend Werkzeug wir haben Kontrolle Werkzeug wir treffen die Entscheidungen… potentiell anders bei KI progression from tool to servant to independent agent… self modifying autonomous system


  • Grenzen

    Wenn wir nicht Grenzen setzen, werden sie uns gesetzt Wenn wir nicht entscheiden, wird über uns entschieden Wenn wir nicht Prioritäten setzen, werden uns die Ressourcen fehlen…. Wenn wir nicht unsere Identität pflegen, werden wir sie verlieren Wenn uns der Mut fehlt, nein zu sagen, fehlen uns iregendwann dieRessourcen


  • Zen

    alles fliesst… eins sein mit allem Grenzen überschreiten… im Yoga Retreat prima… alles hinter sich lassen, den Horizont weiten, offen sein prima, wenn Kontext und Rolle stimmen wenn die Richtung des Flusses stimmt und wenn der Kontext stabil ist


  • Absicht und Wirkung

    komplex… Absicht…. erdulden oder tun? aktiv oder passiv? Was tun? Diese Frage ist nicht einfach zu beantworten, es sei denn, man heisst Lenin Was will ich erreichen? Interessen etc Was bin ich bereit, zu tun zu riskieren? Was habe ich für Ressourcen? Wie funktioniert das System? Wo kann ich ansetzen? intervenieren Alternativen, Konsequenzen Nebenwirkungen Zeithorizont […]


  • Was ist wichtig?


  • Fehler

    404 Die Leugnung von Fehlern verhindert sie in – im Gegenteil Der Weg zum Erfolg ist gepflastert mit gescheiterten Versuchen, Irrtümern: Fehlern Wer keine Fehler macht, hat sich nicht auf den Weg gemacht Scheuer…


  • So einfach wie möglich

    ….. aber nicht einfacher… Einstein


  • Was ist?

    Fiktion und Realität Wenn wir nicht sehen wollen, was ist – sehen wir genau das – was wir sehen wollen – und nicht, was ist… Und wenn dann der Unterschied zu gross wird, zwischen dem was wir sehen wollen, obwohl es nicht da ist und dem, was ist, nennen wir das Zeitenwende Falsche Schlüsse ziehen, […]


  • , ,

    Grenzertrag

    Auch der Ertrag hat Grenzen. Oder besser gesagt….


  • Wohlstand

    Was ist Wohlstand …. Definition… Messung.. Bruttosozialglück Bhutan volkswirtschaftliche Gesamtrechnung


  • Zeitenwende

    wahrscheinlich für den 3. Planeten unseres Systems eines der abenteuerlichsten Reframings… RZK Zeiten wenden nicht… aber das ist nur …. Zeitlupenwende korrekte Begrifflichkeit statt exkulpierendes Reframing… Lassen wir die Gruende mal ausser acht. Fakt ist, ich bin oft auf der falschen Seite der Strasse gefahren und es ist wundersamerweise gut gegangen.Ich habe sogar eine Reihe […]